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Humboldt-Universität zu Berlin - Öffentliches Recht und Geschlechterstudien

Karina Theurer

Karina

Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Mitarbeiterin der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte

(the following information in english is available here.)

 

Kontakt

Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Lehrstuhl Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M.
Bebelplatz 1, Raum 427
10099 Berlin

Tel.: +49 (0)30 2093 3436
Fax: +49 (0)30 2093 3431

Mail: karina.theurer@rewi.hu-berlin.de

 

Lehre

im Rahmen der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte:

  • mit Dr. Sarah Elsuni, Alexander Klose, Doris Liebscher, Katharina Bager & Juana Remus: interdisziplinärer und praxisorientierter Einführungskurs zu Grund- und Menschenrechten und deren Durchsetzung im Mehrebenensystem (seit 2011).

  • mit Dr. Sarah Elsuni, Alexander Klose, Doris Liebscher, Katharina Bager & Juana Remus: interdisziplinäres Vertiefungsseminar mit dem Schwerpunkt der Fertigstellung der abschließenden Schriftstücke jeweils in enger Kooperation mit den Partnern aus der Praxis (seit 2011)

im Rahmen des Master-Programms "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession":

  • mit Dr. Sarah Elsuni, Tarek Naguib & Andreas Schüller: Völkerrecht (seit 2015)

Sonstige Lehre an der Juristischen Fakultät der Humboldt Universität:

  • mit Katharina Bager: AG Verfassungsrecht (2016)

 

Ausbildung

Rechtswissenschaftliches Studium des deutschen und französischen Rechts an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und an der Université Robert Schuman in Straßburg. Völkerrechtliche Summer Law School der University of San Diego in Paris und Erstes Juristisches Staatsexamen in Berlin. Absolventenpreis für herausragende Leistungen im universitären Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Rechtssoziologische und interdisziplinär kritische / feministische Forschung am Law and Society Institute Berlin und am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Rechtsberatung zu flüchtlings-/ migrationsrechtlichen Fragen bei der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen (KuB) in Berlin. Masterstudium der "Interdisziplinären Lateinamerikastudien" mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. Vom DAAD geförderter Forschungsaufenthalt in Peru zu Transitional-Justice und Literatur und Master-Arbeit zu dekolonialer Kritik in literarischen Texten zur juristischen Aufarbeitung des Massakers von Uchuraccay. Promotion zur Konstruktion von Geschlecht im Kontext zuvilgesellschaftlicher Rekurse auf Menschenrechte.

 

Publikationen

  • Literatur und juristische Aufarbeitung - anlässlich des Symposiums Gedächtnis und Gerechtigkeit (2016), online unter www. grundundmenschenrechtsblog.de.

  • Recht und Literatur - Narrative der (Un-)Sichtbarmachung sexualisierter Gewalt, in: Kritische Justiz (KJ) 2015, S. 434 - 445.

  • Durch Referenden bestätigte Amnestiegesetze in Fällen gewaltsamen Verschwindenlassens unvereinbar mit der Amerikanischen Menschenrechtskonvention - Das Urteil des Inter-Amerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Sache Gelman v. Uruguay, in: EuGRZ 2012, S. 682 - 693.

  • mit Jorge Locane: La Paz y sus misérables / La Paz und ihre misérables, in: alba. lateinamerika lesen 2012, S. 10-14.

 

Herausgeberschaft

Mitbegründerin und Herausgeberin der zweisprachigen (spanisch-deutschen) literarischen Zeitschrift alba. lateinamerika lesen

 

Übersetzungen / Übertragungen (Auswahl)

  • mit Peter Schultze Kraft und Gert Loschütz (2015) aus dem kolumbianischen Spanisch ins Deutsche: Tomás González, Mangroven / Manglares, edition 8.
  • Inter-Amerikanischer Gerichtshof für Menschenrechte (IAGMR), Urteil vom 24. Februar 2011, Gelman vs. Uruguay, aus dem Spanischen ins Deutsche, in: EuGRZ 2012, S. 702 - 713.
  • mit Nora Markard: Alternativbericht des Vereins Intersexuelle Menschen e.V. und der HLCMR aus dem Englischen ins Deutsche, eingereicht beim Anti-Folter Ausschuss der Vereinten Nationen in Genf 2011.
  • Übertragungen von Lyrik und Prosa aus dem Spanischen ins Deutsche unter anderem von: Cristina Peri Rossi (Uruguay), Héctor Abad Faciolince (Kolumbien), Victor Hugo Viscarra (Bolivien), Lauri García Dueñas (El Salvador), Tomás González (Kolumbien), Zulema de la Rúa Fernández (Kuba), Ela Cuavas (Kolumbien), Yolanda Arroyo Pizarro (Puerto Rico), Mirta Rosenberg (Argentinien), Claudia Salazar Jiménez (Peru), Rodrigo Soto (Costa Rica), Ariana Harwicz und Carmen Ollé.
  • Untertitelung: des Dokumentarfilms des kolumbianischen Regisseurs Juan Sarmiento 'La Tierra Se Quedó'.

 

Interessenschwerpunkte

  • Feministische Rechtswissenschaft und dekoloniale Rechtskritik
  • Strategische Prozessführung und Lobbyarbeit
  • Recht und Literatur