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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Humboldt Consumer Law Clinic

Teilnehmerstimmen

„Dank meiner Teilnahme an der HCLC bekam ich die einzigartige Möglichkeit, Mandanten rechtlich zu beraten und sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche zu unterstützen – weg vom theoretischen Studium mit abstrakten Fällen mit „Herr A und Frau B“, hin zur ersten Praxiserfahrung. Dabei stellte diese nicht nur eine Abwechslung zum Studium, sondern auch eine Herausforderung dar: Als HCLC-Berater muss man den Sachverhalt selbst zusammen mit dem Mandanten erarbeiten und auch praktische Erwägungen anstellen, die im Studium wiederum kaum eine Rolle spielen, z.B. bzgl. der Beweislast oder der richtigen Strategie zur Anspruchsdurchsetzung. Positiv finde ich außerdem, dass sich die HCLC der Materie des Verbraucherrechts widmet. Dieses Rechtsgebiet wird im Studium nur am Rande angesprochen, obwohl jeder tagtäglich als Verbraucher Geschäfte tätigt und folglich damit in Berührung kommt.

Bei der Bearbeitung der Fälle habe ich vor allem Folgendes gelernt: Was schon so mancher Juraprofessor einem in der Vorlesung ans Herz legte – „Recht haben, heißt nicht Recht bekommen.“, – stellte sich leider als wahr heraus: Bei Fällen, in denen wir das Gefühl hatten, die Gegenseite werde sich wohl nicht dazu bereit erklären, den Anspruch anzuerkennen, wurde zu unserer Überraschung der gesamte von uns geforderte Betrag erstattet. Umgekehrt waren wir uns bei anderen Fällen sicher, dass wir den Anspruch gegenüber der Gegenseite durchsetzen könnten, scheiterten dann aber leider an der fehlenden Reaktion des Unternehmens bzw. der Abweisung des Anspruchs. Am Ende zählt bei der außergerichtlichen Durchsetzung von Ansprüchen also nicht, wie eindeutig ein Anspruch besteht, sondern vieles hängt davon ab, ob und wie die Gegenseite reagiert. Wenn man die Gegenseite aber vom Bestehen des eigenen Anspruchs überzeugen und einen Fall erfolgreich abschließen kann, dann freut man sich sehr, dem Mandanten geholfen zu haben!

Ich möchte mich bei Frau Prof. Augenhofer und dem gesamten HCLC-Team herzlich bedanken und freue mich, nun noch ein zweites Mal an diesem tollen Projekt teilnehmen zu können!“

(K. Leonhardt)

 

„Meine Teilnahme an der Humboldt Consumer Law Clinic ist eine der wertvollsten Erfahrungen meines Studiums. Die juristischen Probleme, die die Teilnehmer überwinden müssen unter der Anleitung und mit der Unterstützung eines erfahrenen Betreuers, machen die HCLC zu einem wichtigen Vorteil für die Studierenden sowohl für die berufliche Zukunft als auch für die Vorbereitung für das Staatsexamen. Ich würde die HCLC zweifellos weiter empfehlen, man lernt gleichzeitig verantwortungsvoll zu sein und gewinnt großes Wissen.“

(A. Nika)

 

„Mir gefällt an der Humboldt Consumer Law Clinic besonders, dass man keinen fertigen Sachverhalt erhält, sondern diesen mit seinem Klienten erarbeiten muss. Außerdem darf man auch selber eigenverantwortlich für den Klienten Schreiben aufsetzen. Besonders stolz und zufrieden ist man, wenn diese auch beantwortet werden!“

(V. Muhn)

 

„Die Humboldt Consumer Law Clinic bietet ihren Teilnehmern zahlreiche Freuden. Im Vordergrund steht dabei natürlich ein Einblick in die praktische Arbeit als Jurist, die man so nah selten erlebt. Das Arbeiten an einem eigenen Fall ist eine völlig neue und großartige Erfahrung. Durch die Vermittlung der Theorie im Sommersemester gibt die HCLC ihren Teilnehmern das nötige Handwerkszeug; die damit verbundene Sicherheit in der Materie ermöglicht es, dass bei der im Wintersemester folgenden tatsächlichen Fallbearbeitung Spaß und Erfolge im Vordergrund stehen. Dass ein Sachverhalt, den ein Mandant darlegt, nicht alle benötigten Informationen enthält, führt dazu, dass die fehlenden Informationen eingeholt werden müssen. Die damit verbundene Puzzlearbeit ist eine willkommene Abwechslung zum rein theoretischen Studium und macht wahnsinnigen Spaß.

Eine weitere neue und die für mich interessanteste Erfahrung war die Notwendigkeit, taktische Überlegungen anzustellen. Das starre Durchprüfen von Ansprüchen, welches uns das Studium lehrt, ist nämlich nur die Vorarbeit. Um einen Anspruch tatsächlich auch durchzusetzen, muss man sich genau überlegen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Einlassens der Gegenpartei ist und welche Formulierungen und welches Angebot von Kompromissen für den eigenen Mandanten das beste Ergebnis erzielt. Dass Recht zu haben wenig bedeutet, wenn man dieses Recht nicht durchzusetzen weiß, ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich der HCLC verdanke.

Weiterhin lernt man durch die Teilnahme an der HCLC interessante und liebenswerte Menschen kennen. Einerseits sorgen regelmäßige Treffen aller an der HCLC Beteiligten für eine angenehme und freundschaftliche Arbeitsatmosphäre. Zudem sind die Betreuer der Teams ausnahmslos sehr sympathische, kompetente Juristen, die mit Eifer und Wohlwollen ihre Hilfe bei allen juristischen und sonstigen Problemen, die im Zusammenhang mit der HCLC auftreten, zu leisten bereit sind.

Ich habe in meiner Zeit in der HCLC durchweg positive Erfahrungen gemacht. Die HCLC schafft es, einfach aus sich heraus genügend Freude an der Arbeit zu wecken, dass diese sich gar nicht als solche anfühlt. Die Lust an der Arbeit für die HCLC führt aber vor allem zu einem Lernerfolg bzgl. des juristischen Denkens und der Problemorientiertheit der eigenen Lösungsansätze, den ich so noch durch keine Veranstaltung erlebt habe und der mir schon in vielen Situationen in der Examensvorbereitung das Verständnis für Probleme stark erleichtert hat.“

(T. Holter)