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Humboldt-Universität zu Berlin - Öffentliches Recht und Geschlechterstudien

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Kooperationspartner_innen

Die Humboldt Law Clinic kooperiert mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Anwält_innen sowie staatlichen Stellen im Bereich Grund- und Menschenrechte. Derzeitig kooperieren folgende Partner_innen mit der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte (Selbstdarstellungen):

Amnesty International (AI)

Amnesty International ist eine der größten Kampagnenorganisationen für die Menschenrechte weltweit. Die non-profit-Nichtregierungsorganisation deckt Menschenrechtsverletzungen auf und betreibt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, unter anderem durch Briefaktionen in Einzelfällen.

Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB)

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen in Leipzig (ADB) ist eine Nichtregierungsorganisation und unabhängige zentrale Anlaufstelle im Freistaat Sachsen für alle Fragen zu Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, der sexuellen Identität, des Lebensalters oder Behinderung, sowie Mehrfachdiskriminierung.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wurde im August 2006 auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) bei dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) errichtet. Sie unterstützt und berät Menschen, die rassistische Benachteiligungen erfahren haben oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt worden sind. Darüber hinaus hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Aufgabe, Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftliche Untersuchungen zu betreiben sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Benachteiligungen zu entwickeln und durchzuführen.

Ban Ying e.V.

Ban Ying kommt aus dem Thailändischen und heißt "Haus der Frauen". Neben einer Zufluchtswohnung für Frauen aus Südostasien betreibt der gemeinnützige Verein eine Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel, die sich auf der praktischen, theoretischen, wissenschaftlichen und politischen Ebene mit Gewalterfahrungen von Frauen in der Migration befasst. In der Bekämpfung des Menschenhandels liegt der Schwerpunkt der Vereinsarbeit.

Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG)

Das BUG bietet bundesweit Betroffenen, die sich vor Gericht gegen Diskriminierung zur Wehr setzen wollen, juristische Unterstützung und Begleitung an. Schwerpunkt der Aktivitäten des BUG sind Diskriminierungsklagen im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die es vermögen, Präzedenzfälle zu schaffen. Alle der im AGG genannten Gründe werden durch das BUG unterstützt. Diese strategische Prozessführung wird mit Netzwerkarbeit, Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

In 2011 liegt der thematische Schwerpunkt auf ethnischer Diskriminierung im Zugang zu Waren und Dienstleistungen und Entgeltungleichbehandlung.

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist einer der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Ihm gehören mehr als 10.000 gemeinnützige Organisationen aus allen Feldern der sozialen und gesundheitlichen Arbeit an. Bei diesen Organisationen sind etwa 560.000 Menschen hauptamtlich beschäftigt und ca. 1 Million ehrenamtlich engagiert. Prägend für den Paritätischen ist u.a., dass nahezu alle Selbsthilfe- und Betroffenenorganisationen der chronisch kranken und behinderten Menschen Mitglied im Paritätischen sind. Den Verband bewegt im Moment u.a. die Bedeutung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für das nationale (Sozial)Recht.

Deutsches Institut für Menschenrechte (DIMR)

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) ist eine unabhängige Einrichtung der Zivilgesellschaft, die auf Beschluss des Bundestages als nationales Menschenrechtsinstitut gegründet wurde. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Forschung und Information über die Lage der Menschenrechte im In- und Ausland, sowie in der Förderung der Umsetzung von Menschenrechten in Deutschland. Die Law Clinic kooperiert insbesondere mit dem Projekt "Zwangsarbeit heute".

European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Das ECCHR ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die vor allem mit juristischen Mitteln arbeitet. Sie initiiert, entwickelt und unterstützt beispielhafte Verfahren, um staatliche und nichtstaaliche Akteure für die von ihnen begangenen Menschenrechtsverletzungen verantwortlich zu machen. Dabei konzentriert sie sich auf ausgewählte Fälle, die als Präzedenzfälle zur Durchsetzung der Menschenrechte geeignet sind.

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) ist ein Bundesunternehmen, das überwiegend durch das Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit betrieben wird. Die GIZ unterstützt die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Die Humboldt Law clinic kooperierte mit dem GIZ-Projekt "Zwischen Hörsaal und Projekt", das sich für Inhalte der Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit in universitären Lehrveranstaltungen unterschiedlicher Fachrichtungen einsetzt.

Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. ist eine von behinderten Menschen selbst getragene Organisation und ein Zusammenschluss der Zentren für selbstbestimmtes Leben. Sie arbeitet für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe für alle Menschen.

Intersexuelle Menschen e.V.

Um die gemeinsamen Ziele und Forderungen von intersexuellen Menschen aller Altersgruppen im deutschsprachigen Raum  zu vertreten und die Interessen der Angehörigen von intersexuellen Menschen wahr zu nehmen, gründeten intersexuelle Mitglieder der Selbsthilfe  XY-Frauen den Verein Intersexuelle Menschen e.V. (IMeV), der in Hamburg 2004 als gemeinnütziger Verein eingetragen wurde. Zum einen unterstützt IMeV seine Landesverbände, die Selbsthilfegruppen xy-frauen.de, die SHG Intersexuelle Menschen, die Elterngruppen. IMeV sieht  seine Kernaufgaben in der Unterstützung, Förderung und Ausbildung von Selbsthilfegruppen, in der individuellen Beratung, Unterstützung und Hilfe zu Lebenssituationen, in der Förderung und Unterstützung der Selbsthilfe von Eltern mit intersexuellen Kindern, in der Kooperation mit anderen Initiativen und Verbänden mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung, in der Beratung, Fort- und Weiterbildung politischer, gesellschaftlicher und medizinischer Einrichtungen, im Aufbau eines Netzes landesspezifischer Selbsthilfe- und Beratungsstellen und in der Durchsetzung  der Interessen der Menschen, die im Verein organisiert sind. IMeV setzt sich dafür ein, dass allen Menschen der Zugang zu den Menschenrechten möglich wird und wendet sich gegen jede Art von Diskriminierung.

Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)

Die Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt wurde 2002 u.a. durch die Opferberatungsstelle ReachOut und das Antidiskriminierungsbüro (ADB e.V.) gegründet. Sie berät Menschen, die von racial profiling betroffen sind, organisiert Prozessbeobachtungen und Veranstaltungen, begleitet strategische Prozessführungen und setzt sich für eine wirksame Kontrolle polizeilicher Arbeit ein.

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. (KuB)

Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V., in Berlin-Kreuzberg, gegründet im Jahr 1983, ist ein gemeinnützig anerkannter Verein, mit der Aufgabe, Flüchtlingen und MigrantInnen aus aller Welt Beratung und Hilfestellung in sozial- und aufenthaltsrechtlichen, psychosozialen und anderen existentiellen Fragen zu geben.

Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LaKoF)

Die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen (LaKoF) ist der Zusammenschluss aller hauptamtlichen Frauenbeauftragten an diesen Hochschulen. Die LaKoF koordiniert hochschulübergreifende Angelegenheiten im Bereich der Frauenförderung und vertritt die Interessen von Frauen an Hochschulen. Als Gremium auf Landesebene bietet sie ihren Mitgliedern eine Plattform für Austausch, Kooperation und gemeinsames politisches Wirken. Die Grundlage dieser Arbeit sind das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) § 59. Infolge der aktuellen Novelle des BerlHG sind die Hochschulen des Landes Berlin dazu angehalten, Satzungen zur Chancengleichheit der Geschlechter zu erarbeiten (§ 5a BerlHG). Die hauptamtlichen Frauenbeauftragten begleiten Bemühungen der Hochschulen zur Implementierung solcher Satzungen mit ihrer Expertise.

Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland ist die mitgliederstärkste und erfolgreichste LGBTI-Bürgerrechtsorganisation in Deutschland, sie engagiert sich für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt sowie Nichtdiskriminierung aufgrund der sexuellen Identität. Interessenvertretung, Beratung und Empowerment, auch durch Sozial- und Projektarbeit. Der LSVD gründete 2007 die Hirschfeld-Eddy-Stiftung mit den Schwerpunktthemen internationale Arbeit, Stärkung der Menschenrechte, Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern.

Open Society Justice Initiative (OSJI)

Die OSJI ist eine Stiftung der Open Society Foundation. Zum Schutz der Menschenrechte fördert sie Rechtsreformen auf der ganzen Welt und baut die Rechtsfähigkeit offener Gesellschaften auf, um effektive Rechtssysteme zu schaffen.

Insbesondere bemüht sie sich um die Rechenschaftspflicht bezüglich internationale Verbrechen, die Reform der Strafrechtspflege, die Förderung der Informations- und Meinungsfreiheit sowie die Dokumentation und Bekämpfung von Rassendiskriminierung, Staatenlosigkeit, der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und Missbräuche im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit und Terrorismusbekämpfung.

Rechte behinderter Menschen (rbm)

Die rbm (Rechte behinderter Menschen) gemeinnützige GmbH ist die gemeinsame Rechtsberatungsgesellschaft des DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.) und des DVBS (Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V.). Die Rechtsberatung und Rechtsvertretung erfolgt in sozial- und verwaltungsrechtlichen Fragestellungen und muss im Zusammenhang mit einer Sehbehinderung oder Blindheit stehen. Die Beratung/Vertretung erfolgt ausschließlich durch gut ausgebildete Juristinnen und Juristen, die selbst behindert sind.

Schwulenberatung Berlin gGmbH

Die Schwulenberatung Berlin bietet seit 1981 ein umfassendes Betreuungs-, Beratungs- und Begegnungsangebot für schwule Männer, Menschen mit HIV und Aids und Transmenschen z.B. therapeutische Wohngemeinschaften, Gruppen zu Sucht, Coming-Out, Alter, HIV, Psychiatrie u.a., ein Kontaktcafé, HIV-Präventionsprojekt, Mehrgenerationenhaus im Bau u.v.a. StandUp, das  Antidiskriminierungsprojekt der Schwulenberatung Berlin, bietet Beratung und Unterstützung in Fällen von Diskriminierung, für schwule Männer (mit und ohne Transgeschlechtlichkeit, mit und ohne Migrationshintergrund), Menschen mit HIV und Aids, schwule und bisexuelle Männer Of Color; inklusive z.B. Begleitung zur Polizei oder Anwält_in, Konfliktvermittlung, Stellungnahmen, Rechtsinformation, Weitervermittlung; vielfältige Handlungsstrategien gegen Diskriminierung; mehrsprachige Beratung; Workshops, Vorträge und Fortbildungen für LSBTI-Projekte, andere Nichtregierungsorganisationen u.a.; Moderation von Öffnungsprozessen für Trans* in FrauenLesbenRäumen u.a.O.

Transparency International

Transparency International (TI) ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich der Korruptionsbekämpfung widmet. TI leistet Aufklärungs- und Aufdeckungsarbeit und betreibt u.a. Advocacy and Legal Advice Centres (ALAC), die Zeugen und Zeuginnen sowie Betroffene unterstützen.

TransInterQueer e.V.

TransInterQueer e.V. (TrIQ) macht als Berliner Verein seit 2006 Advocacy, Aufklärung, Beratung und Forschung von und für trans*, inter* und queer lebende Menschen - lokal, national und international. TrIQ setzt sich ein für: die Emanzipation und Menschenrechte von transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und queer lebenden Menschen und deren Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen, mehr Akzeptanz trans/inter/queerer Lebensweisen für eine größere Vielfalt an Lebensentwürfen in unserer Gesellschaft, den Abbau der Tabuisierung, Pathologisierung und Exotisierung von Inter*-/Trans*Menschen, Zwittern und allen anderen, deren Geschlecht oder Geschlechtsausdruck (gender expression) von der Zwei-Geschlechter-Norm abweicht, den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen in Bezug auf Körper, geschlechtliche Identität, gender expression und sexuelle Orientierung. Zentral ist ein nicht-pathologisierender und nicht-exotisierender Ansatz in Bezug auf trans- und intergeschlechtliche Menschen.

Zentrale Frauenbeauftragte der Humboldt Universität zu Berlin

Seit 1992 sind alle Berliner Hochschulen per Gesetz dazu verpflichtet, eine Frauenbeauftragte zu bestellen, die an öffentlichen Berliner Hochschulen auf die Verwirklichung der Chancengleichheit in Lehre und Forschung hinarbeitet. Die zentrale Frauenbeauftragte koordiniert die Arbeit der dezentralen Frauenbeauftragten zu Angelegenheiten im Bereich der Frauenförderung und vertritt die Interessen von Frauen an Hochschulen. Hochschulübergreifend ist sie in der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen (LaKoF) tätig.